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Texas Hold’em

September 26, 2009 | Keine Kommentare

Spielvarianten des Pokerns, sei es im Casino oder online per Poker Download, gibt es viele. Die bekannteste, welche sowohl Profis als auch Laien mit Pokern zuerst in Verbindung bringen dürften, ist die des Texas Hold’em.

In dieser Variante befinden sich anfangs 2 Karten in der Hand des Spielers und 5 Karten in der Mitte (zum Schluss einer Runde). Letztere sind folglich offen liegend und für jeden ersichtlich. Das verwendete Blatt besteht aus 52 Karten des französischen oder amerikanischen Kartendecks. Zu Beginn einer jeden Runde werden die ersten 2 Karten der Spieler durch den Dealer, welcher zuvor bestimmt wurde, ausgeteilt. Hierbei müssen, unabhängig vom eigenen Spielblatt, der Small Blind und der Big Blind den entsprechend vorher festgelegten Betrag setzen. Dies sind die 2 Spieler, welche sich im Uhrzeigersinn nach dem Dealer befinden.

Nachdem diese ihre Blinds gesetzt haben, setzt jeder Spieler der Runde nacheinander, wobei ein Check ein Beibehalten, ein Race ein Erhöhen des Betrages bedeutet. Die letzte Erhöhung darf nach einer Runde, in welcher alle Spieler setzen konnten, im normalen wie auch im Online Poker der Big Blind tätigen. Ist ein Spieler nicht bereit, den höchsten gesetzten Betrag zu mitzugehen, so steigt dieser aus. Nun erfolgt der Flop, das Aufdecken der ersten 3 Karten in der Mitte. Die letztendlich 5 Karten in der Mitte werden mit den 2 in der Hand zum Schluss zu einem 5 Hand Blatt kombiniert, weshalb nach dem Flop Tendenzen für einen Spieler über die eigene Kartenqualität zu erkennen sind. Wie bei jeder weiteren Runde wird nun wieder gesetzt, wobei dies in gewohnter Reihenfolge geschieht. Daraufhin erfolgt der Turn und der River, welche logischerweise jeweils eine Karte aufdecken.

Texas Hold’em genießt vor allem deshalb eine derartige Beliebtheit, da es vermehrt auf einem psychologischen Faktor beruht. Jeder Spieler wird mit 3 von 5 Karten des Gegenspielers konfrontiert, nach dessen Spielzügen er einschätzen muss, wie hochwertig die Hand des Gegenspielers tatsächlich ist. Beim Online Pokern geht der Reiz des Einschätzens ein wenig verloren, da es nicht mehr möglich ist, des Gegners Gesicht zu lesen bzw. selbst ein sogenanntes Pokerface zu wahren.



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