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Ein BH für den Sport

Januar 27, 2010 | Keine Kommentare

Das weiblichste Kleidungsstück, Wäschestück und Dessous ist schlichtweg der Büstenhalter, kurz BH. Es wird auf der gesamten weiten Welt kaum eine Frau geben die keinen BH besitzt, ausgenommen der Naturvölker bei denen die unverhüllte weibliche Brust das Zeichen der Weiblichkeit ist.

Als alltägliches Kleidungsstück und womöglich das erste was Frau morgens anzieht, hat der BH einen festen Platz im Leben bekommen, aber wissen sie auch was es historisch mit dem BH auf sich hat?

Schon im antiken Griechenland finden wir den ersten BH, welcher nichts anderes war ein Leinentuch. Dieses Leinentuch banden sich die Frauen um die Brust mit dem Zweck der Verkleinerung. Das Abbinden der Brust hatte zwei Gesichtspunkte. Erstens: die Brust lag feste am Körper an und konnte bei einer sportlichen Aktivität nicht stören. Zweitens: Mit einer abgebundenen Brust sah man männlicher aus. Frauen durften im antiken Griechenland an sportlichen Ereignissen Teilnehmen, das Schönheitsideal lag allerdings beim gestählten männlichen Körper.

Die erste Evolution des BH: Da Frau nach einem harten antiken Workout durchaus in Wallung geraten darf, zeichneten sich die Brustwarzen durch das Leinentuch ab. Um diese weibliche Körperreaktion nicht offensichtlich zu machen kamen findige Menschen auf die Idee, das Leinentuch zu polstern. Dieses gepolsterte Leinentuch hatte schon größere Ähnlichkeit mit dem heutigen BH.

Im Späteren Verlauf wurden Lederriemen über dem gepolsterten Leinentuch getragen um den antiken BH am Körper besser zu fixieren. Diese Lederriemen könnte man heutzutage als antiken Vorfahren des Zauberkreuzes bezeichnen, oder zumindest als BH-Bügel.

Erst viele Jahrhunderte später wurde der BH das Kleidungsstück mit den stützenden und formenden Eigenschaften um die Weiblichkeit zu unterstützen und nicht um sie zu unterdrücken. Bei aller Liebe zu Leistungssport und der Kulturwiege Griechenland; seien wir froh im 21. Jahrhundert zu leben, wo Frau, Frau sein darf.



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