Desaströser Support bei vielen DSL-Anbietern
September 12, 2008 | Keine Kommentare
Fast jeder DSL-Flatrate-Nutzer, dessen DSL-Zugang in der Vergangenheit schon einmal gestört war, hat schlechte oder sehr schlechte Erfahrungen mit dem Support des jeweiligen DSL-Anbieters gemacht. Für Schadensfälle und Störungsmeldungen unterhalten die Anbieter der DSL-Tarife spezielle Kunden-Hotlines. Leider sind diese Hotlines selten gebührenfrei. In der Regel zahlt man eine durchschnittliche Gebühr, manchmal aber auch bis zu zwei Euro pro Minute.
Jedoch bleibt einem im Schadensfall, beispielsweise bei einer DSL-Anschluss-Störung, wohl kaum etwas anderes übrig, als die Anbieter-Hotline anzuwählen – koste es, was es wolle. Statt sofort angehört zu werden, muss man nicht selten erst einmal einem Sprachcomputer die eigene Kundennummer oder Vertragsnummer diktieren. Ist dies geschehen, befindet man sich in einer Warteschleife und wird um Geduld gebeten. Man kann froh sein, wenn man letzten Endes tatsächlich durchkommt und von einem Mitarbeiter des DSL-Anbieters betreut wird.
Das Problem ist altbekannt: Durch den harten Preiskampf auf dem DSL-Tarife-Markt und die aus ihm resultierende die Notwendigkeit, die Tarife immer weiter zu vergünstigen, spart jeder einzelne DSL-Anbieter gerne an der Service-Hotline und am Kunden-Support. Da sich dies unter DSL-Kunden langsam herum spricht und sich negativ auf das Image der DSL-Anbieter niederzuschlagen droht, haben einzelne Anbieter nunmehr damit begonnen, die Qualität ihrer Support-Hotline zu verbessern. Einzelne vorbildliche DSL-Anbieter wie Alice bemühen sich zum Beispiel darum, die Wartezeit für anrufende Kunden möglichst kurz zu halten und die Kosten für Anrufe möglichst niedrig.
Angesichts der desaströsen Situation beim Kunden-Support vieler DSL-Anbieter ist es wichtig, vor dem Abschluss eines Vertrages über einen DSL-Tarif die jeweilige Anbieter-Hotline zu testen. Es kann kein Fehler sein, einfach mal probehalber anzurufen, um zu testen, wie schnell man durchkommt. Tritt einmal ein Schadensfall ein, ist es unter Umständen sehr ärgerlich, wenn man erst dann feststellt, dass der Kunden-Support des jeweiligen DSL-Anbieters nichts taugt.




