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Rezeptfreie Medikamente – Segen oder Fluch

Juni 10, 2009 | Keine Kommentare

Im Zuge von Sparmaßnahmen, haben die Krankenkassen einen Katalog mit rezeptfreien Medikamenten für die in Zukunft außer bei Kindern unter 18 Jahren keine Vergütung durch sie mehr erfolgt erstellt. Hier ist dann also jeder bei Bedarf aufgefordert in die eigne Tasche zu greifen um sich mit solchen rezeptfreien Medikamenten behandeln zu können. Dies hat dazu geführt das es Menschen gibt die gar nicht erst einen Arzt aufsuchen sondern gleich den Weg in die Apotheke gehen und dann unter Umständen mit einem zu geringen Grundwissen nach einem Medikament greifen, das ihnen Schaden könnte.

Auch wird der Informationsservice einer Apotheke nicht ausreichend in Anspruch genommen und auch nicht in ausreichendem Maße vom Personal angeboten. Einige Personen wollen gar nichts wissen und andere mögen einfach nicht nachfragen. In beiden Fällen wird blind darauf vertraut das, das Präparat hilft und unschädlich ist , denn ansonsten könnte es ja nicht jeder kaufen. Zu diesen nicht mehr durch die Kassen unterstützten Medikamenten gehören Erkältungsmittel, leichte Schmerzmittel und diverse Salben. Gerade für saisonal und alltags Erkrankungen, wie Husten, Schnupfen und Magen Darm Problemen muss der Betroffene die Medikamente sich selber besorgen.

Das kann mitunter dazu führen das Krankheiten verschleppt werden und schwerwiegendere Erkrankungen nach sich ziehen. Auch andere Sparmaßnahmen der Gesundheitsreform, wie der 10,00 € Quartalsbeitrag haben dazu geführt das Menschen immer häufiger zu rezeptfreien Medikamenten greifen ohne eine vorangegangene Konsultation eines Arztes und somit immer den Gefahren von auftretenden Allergien, falschen Wirkweisen und eine Fehldosierung ausgesetzt sind. Es ist in einigen Fällen sicherlich auch eine Erleichterung das es rezeptfreie Medikamente gibt die auch ohne ärztliche Beratung erworben werden können, wenn eine Person zum Beispiel schon gute Erfahrungen mit diesem Medikament gemacht hat zu dem ein Arzt ihm einmal geraten hat.



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