Dateiformate für digitale Bilder
Dezember 10, 2007 | Kommentare deaktiviert
Grundsätzlich entstehen bei der digitalen Fotografie Daten, die elektromagnetisch oder optisch gespeichert werden. In der Regel geschieht dies in einem standardisierten Grafikformat.
Die meisten Digitalkameras verwenden hierbei JPEG oder TIFF, wobei qualitativ hochwertige digitale Fotokameras über Rohdatenformate verfügen. Damit man für die Nachbearbeitung der digitalen Bilder eine maximale Bildqualität erhält, wird das unkomprimierte Rohdatenformat empfohlen. Die Bildsensordaten werden hierbei unkomprimiert gespeichert. Allerdings benötigt dieses Format wesentlich mehr Speicherplatz und wird meist nur im professionellen Umfeld angewendet. Das JPEG-Format hingegen ist sehr verlustbehaftet. Allerdings kann es je nach Kompressionsgrad sehr speicherökonomisch sein, da wesentlich weniger Speicherplatz benötigt wird. Zudem kann auch ein JPEG-Format sehr nah am Original sein. So muss der Fotograf bei diesem Format vor dem Fotografieren den Kompressionsgrad festlegen und damit eine Entscheidung über den Detailreichtum fällen. Entscheidend sind die Bildformate, wenn die digitalen Bilder nicht nur auf der Festplatte verbleiben, sondern auf Fotopapier gebracht werden sollen. Besonders wenn das Bild hinterher nicht nur in einem Bilderrahmen landen soll, sondern wohlmöglich als Geschenk auf eine Fotoleinwand gebracht wird. In diesem Fall wird ein Foto meist sehr stark vergrößert, sodass eine hervorragende Qualität gegeben sein muss.
Die meisten Anbieter von Fotos auf einer Fotoleinwand sind in der Lage, die eingeschickten Bilder entsprechend zu bearbeiten. Da man hierbei allerdings auch Wunder vergebens sucht, ist die Qualität des Ausgangsmaterials von großer Bedeutung. Möchte man einfach nur die schönsten Urlaubsfotos in einem Bilderrahmen zur Geltung bringen, ist es nicht zwingend notwendig ein Rohdatenformat zu wählen. Hierbei reicht das JPEG-Format völlig aus.




