Tipps zum Schreiben guter Artikel
Dezember 20, 2007 | Keine Kommentare
Texte in einem Artikelverzeichnis zu schreiben und in diesem Links auf eine Webseite zu setzen, ist mometan eine der beliebtesten Beschäftigungen von Webmastern, Internet-Marketing-Experten und verschiedenen Dienstleistern, die diese Arbeit gegen einen Obulus übernehmen. Der Effekt, den Inhaber von Webseiten dadurch erziehlen, liegt auf der Hand. Allerdings schöpfen die wenigsten Autoren das volle Potential ihrer Artikel aus. Es gibt gewisse Aspekte, die Auswirkung darauf haben, wie groß der positive Effekt eines Artikels auf die darin verlinkte Webseite ist. Einige davon werden im Folgenen beschrieben.
Länge des Artikels
Die Länge eines Artikels hat erheblichen Einfluss darauf, wie sich Links auf eine Webseite auswirken. Schließlich versucht man in einem Artikelverzeichnis themenrelevante Backlinks zu generieren und eben diese Themenrelevanz herzustellen ist die Aufgabe des jeweiligen Autors. Jede Webseite, also auch ein Artikelverzeichnis, bringt durch seine interne Verlinkung per se eine Themenrelevanz mit sich. Der Artikel muss diese übersteigen, damit die einzelne Seite für das Linkziel relevant wird. In den Richtlinen wird deshalb festgelegt, dass jeder Artikel eine bestimmte Anzahl von Worten enthalten muss, im Falle dieses Artikelverzeichnisses sind es 250. Dies ist ein absolutes Mindestmaß, das gewährleisten soll, dass die Artikel auch als solche von den Suchmaschinen erkannt werden und die Backlinks nicht als Bestandteil einer Linkliste betrachtet werden. Eine solche Linkliste hat in der Regel wenig Power, die sie an die verlinkten Webseiten weitergeben kann. Unter Umständen werden Linklisten von den Suchmaschinen sogar aus dem Index ausgeschlossen. Dadurch sind sie für die verlinkten Webseiten nahezu wertlos und schaden gleichzeitig der Webseite zu der sie gehören, da sich vom Index ausgeschlossene Einzelseiten negativ auf das Ranking der gesamten Webseite auswirken.
Doppelter Content
Weitere Seiten, die Gefahr laufen, aus dem Index der Suchmaschinen ausgeschlossen zu werden, sind solche, die doppelten content enthalten. Auf Deutsch heißt das, dass keine zwei oder mehr Seiten den gleichen Text haben sollten. Auch das ist ein Punkt, der in den Richtlinien der meisten Artikelverzeichnisse aufgeführt ist. Mit gutem Grund, denn ein Artikel, der von Suchmaschinen nicht im Index geführt wird, kann keine Linkpower auf andere Webseiten übertragen und ist somit wertlos, wenn es dem Autor darum geht, durch seine Artikel eine andere Webseite zu stärken. Wie hoch der Grad an Übereinstimmung zweier Seiten sein muss, damit diese als doppelter content eingestuft werden, lässt sich schwer einschätzen. Als Autor sollten sie deshalb darauf bedacht sein, möglicht jeden Artikel an einzigartigen Text zu verfassen.
Keyword-Dichte
Die Keywords oder Schlüsselwörter in einem Text sind die Essenz, mit der die Themenrelevanz einer Webseite gemessen wird. Um einen Artikel themenrelevant zu gestalten, müssen die Keywords dementsprechend oft darin enthalten sein. Ein Richtwert, den man in diesem Zusammenhang oft liest und hört sind 7% – 15% Worthäufigkeit in Bezug auf die Gesamtzahl der in einem Artikel enthaltenen Wörter. Begriffe, die mit weniger als 7% Häufigkeit in einem Artikel vorkommen, haben es unter Umständen schwer, das Thema des Artikel zu bestimmen. Allerdings kann man auch schnell über die Stränge schlagen, indem ein Wort schlichtweg zu oft genannt wird. In diesem Fall wird der Text evtl. als Keyword-Spamming eingestuft, was wiederum den Auschluss der Seite aus dem Index der Suchmaschinen zur Folge haben kann. Beschränken Sie sich darüber hinaus auf etwa 3 Keywords pro Artikel. Zu viele zu oft vorkommende Keywords senken gegenseitig ihren jewiligen Einfluss auf die Thematik Ihres Artikel und zerstören damit die Themenrelevanz.
Keyword-Verteilung
Als ob das Ganze noch nicht genug wäre, lohnt es sich auch noch darauf zu achten, wo welche Keywords innerhalb eines Artikels auftauchen. Sofern die große Masse der Suchmaschinenoptimierer nicht völlig falsch liegt, beachten Suchmaschinen mit vorliebe das erste und letzte Drittel eines Textes in besonderem Maße. Übersetz heißt das, dass Sie als Autor das Hauptaugenmerkt beim Schreiben Ihres Artikels auch auf diese Bereiche richten und dort bevorzugt Ihre Keywords platzieren sollten.
Linkverteilung
Die Verteilung der Keywords sollte darüber hinaus auch Einfluss darauf haben, wo innerhalb Ihrer Artikel sie Ihre Links setzen. Den größten Einfluss auf die einem Link zugehörige Themenrelevanz hat das direkte Umfeld. Damit steht schon mal fest, dass auch die Backlinks bevorzugt im ersten und letzten Drittel eines Artikels gesetzt werden sollten. Allerdings gibt es auch diesbezüglich noch ein weiteren Punkt, dessen Beachtung sich lohnt. Platzieren Sie zwischen dem ersten und letzten Link und dem Anfang sowie dem Ende Ihres Artikels etwa 50 Wörter, die nicht Bestandteil eines Linktexts sind.
Linktext
Der Linktext selbst hat auch Einfluss auf die Wirkung eines auf Ihre Webseite verweisenden Backlinks. In einem Artikel, der sich beispielsweise mit Hundfutter beschäftigt, bringt es wenig einen Link mit dem Wort Autowäsche zu platzieren. Achten Sie darauf bevorzugt Keywords als Linkstext zu benutzen.
Überschrift
Kurz gesagt: Die Überschrift Ihres Artikels sollte nach Möglichkeit eines oder mehrere Keywords enthalten.
Artikelverlinkung
Zu guter Letzt ist klar, dass ein Artikel nur dann viel Linkpower vererben kann, wenn er selbst von den Suchmaschinen als hochwertig angesehen wird. So gesehen provitieren Sie davon, wenn Sie Ihrerseits Links auf den von Ihnen verfassten Artikel setzen. Social Bookmarking Dienste sind hierfür zum Beispiel eine hervorragande Möglichkeit, weil Sie mit deren Hilfe Links ohne größeren Zeitaufwand generieren können.
Neben all dem oben Geschriebenen behalten Sie beim Verfassen Ihrer Artikel im Auge, dass diese auch von einem Publikum gelesen werden. Sie können sich also durchaus mit Ruhm bekleckern, wenn sie für Menschen gut lesbare Artikel verfassen. Dadurch generieren sie nicht nur einen Pagerank für Ihre Webseite sondern auch noch echten Traffic durch interessierte Besucher. Grundsätzlich gilt, dass der beste Text für die Suchmaschinen derjenige ist, der auch für Menschen gut lesbar ist.




